Über­raschung für algo­rith­mis­che Spielthe­o­retik­er: Nie hät­ten sie sich träu­men lassen, dass ein Spiel so kom­plex sein kann. Doch »Mag­ic« über­fordert Rech­n­er mitunter gewaltig, wie eine aktuelle Forschungsar­beit zeigt.

Wer im Sep­tem­ber 2018 in Las Vegas war, kon­nte sich leicht in die beliebte Fernsehserie »The Big Bang The­o­ry« ver­set­zt fühlen: In einem Raum bekämpften sich 24 erwach­sene Män­ner mit bun­ten Fan­ta­sy-Spielka­rten, auf denen magis­che Krea­turen und Zauber­sprüche abge­bildet sind. Tat­säch­lich han­delte es sich um die jährlich stat­tfind­ende »Mag­ic: The Gathering«-Weltmeisterschaft, bei der die Spiel­er um Preis­gelder von ins­ge­samt 300 000 Dol­lar wet­teifern.

Mit­tler­weile hat das Karten­spiel auch in wis­senschaftlich­er Hin­sicht viele Men­schen in seinen Bann gezo­gen, denn es scheint jahrzehn­tealte Überzeu­gun­gen von Spielthe­o­retik­ern über den Haufen zu wer­fen: Offen­bar ist Mag­ic mit seinen vie­len Karten, kom­plizierten Regeln und aus­gek­lügel­ten Strate­gien für Com­put­er eine größere Her­aus­forderung als Infor­matik­er für möglich gehal­ten haben.

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